Erster Kontakt und Eindruck

Seriöse Tierschützer jammern nicht, dass die Tiere getötet werden und Sie schnellstens helfen und adoptieren müssen! Bitte fallen Sie nicht auf diese Mitleidmasche rein! Wir wissen, man kann nicht jedes Tier retten. Im Ausland sind Tötungen von Hunden leider akzeptiert und gehören zum Alltag. Es sind abertausende von Hunden, die im Ausland in Tierheimen und auf der Straße leben - ist es wirklich nachvollziehbar und sinnvoll, jedes Tier retten zu wollen, auf Teufel komm raus? Hier ist auch die Politik in den einzelnen Ländern gefragt und Investitionen in Kastrationsprojekte, denn nur durch solche Projekte kann der Tierschutz effektiv den Hundehandel und die Hundevermehrung eindämmen.

Man kann vielen Tieren natürlich auch durch Vermittlungen nach Deutschland helfen, aber nur durch seriöse, gute Vermittlungen in zuverlässige Pflegstellen, in Familien oder in befreundete, deutsche Tierheime, wobei dies auch ein diskussionsfähiges Thema sein kann.

  • Welpen sind in der Regel bitte nicht vor der 8. Lebenswoche von der Mutter zu trennen und sollten Ihnen nicht vor diesem Zeitpunkt zur Vermittlung oder Übernahme in Pflege angeboten werden! Schwere Verlustängste und andere traumatische Probleme können die Folge sein. Darüber hinaus ist bei so jungen Welpen kein Impfschutz gegeben, da der Impfstatus erst ab der 8. Lebenswoche beginnt!
  • Eine Einreise von Welpen nach Deutschland ist nicht vor dem 4. Lebensmonat legal, da erst dann die Wirkung der Tollwutimpfung nachgewiesen sein kann
  • Lassen Sie sich über die vermittelnden Organisation Informationen zukommen: - aus welchem Tierheim stammt das Tier - dürfen Sie direkt mit den Tierschützern im Ausland Kontakt aufnehmen um z.B. Bilder und einen Erfahrungsbericht zu schicken? Vergessen Sie nicht! Im Ausland sind die Tiere oft längere Zeit in Obhut der Menschen gewesen, die das Tier vielleicht vor dem Tod gerettet und bei sich in Pflege gehabt oder über längere Zeit betreut haben. Viele ausländische Tierschützer haben eine persönliche Beziehung zu den Tieren entwickelt und sind voller Freude, wenn dieses dann ein Zuhause in Deutschland findet, haben aber auch Angst vor der Ungewissheit, welches Schicksal das Tier nun in Deutschland nehmen wird. Sie können die Zuverlässigkeit einer Tierschutzorganisation prüfen, indem Sie selber mit der Auslandsorganisation in Kontakt treten dürfen, eine Homepage genannt bekommen oder Kontaktdaten, Email-Adressen, Telefon-Nr. und Namen, um eine direkte Kontaktaufnahme zu ermöglichen!
  • Lassen Sie sich die Arbeitsweise der Tierschützer erklären, wenn diese nicht auf der Homepage oder durch andere Quellen klar definiert ist. Auffällig kann sein, wenn die konkreten Tierheime aus denen die Tiere stammen nicht benannt sind.
    - mit welchen Tierheimen wird konkret gearbeitet? wie wird durch die gezahlten Schutzgebühren den Tieren im Ausland und dem Muttertierheim geholfen?
    - Seid wann arbeitet die Organisation schon mit dem Tierheim zusammen?
    - Warum werden z.B. überwiegend Welpen vermittelt? (ein hoher Indikator für unseriösen Tierschutz, da damit schnell leicht Geld verdient werden kann und der Verbleib von Welpen wird oft nicht hinterfragt!)
    - Wie werden die Spendengelder eingesetzt?
    - Wie kommen Sachspenden ins Ausland?
  • Fragen Sie nach Bildern der Transporte und der Ankunft im Ausland!
    - Wo kann man sich darüber informieren, ob die Spendengelder wirklich den Tieren zukommt? (Bilder, Berichte auf der Webseite, Kopien der Belege und Quittungen von Tierärzten, aus denen die tatsächliche Behandlung eines über Spendenaufruf behandelten Tieres hervorgeht, Spenderlisten auf der Webseite)