Grausamer Fall von Tierquälerei in Bergheim

Tierheim auf der Suche nach Ernies Peiniger

- Graumsame Tierquälere an einem kleinen Hundi in Deutschland -

Ergänzung vom 21.08.2010: Die Suche nach Ernies Mörder läuft an - Belohnung wurde erhöht!

Ehrenamtliche des Tierheims in Bergheim-Niederaußem und zahlreiche Anwohner und Tierfreunde suchen den Mörder des kleinen Ernie, der am Freitag nach schweren Misshandlungen seinen Verletzungen erlag. Rund um den Fundort sollen nun Plakate mit Fotos des verstorbenen Tieres und Hinweise zum Tathergang aufgehängt werden. Auch die Belohnung für Hinweise; die zur Ergreifung des Täters führen; konnte auf 300 Euro erhöht werden. Der Verein Denia-Dogs e.V. (www.denia-dogs.de) aus Neuss und seine Vorsitzende Nicole Pulver spendeten weitere 100 Euro dazu. „Wir hoffen mit einer breiten Unterstützungen möglichst bald den Täter ausfindig machen zu können; um so hoffentlich zu verhindern, dass er einem Tier noch einmal so ein Leid zufügen kann,“ äußert sich Vorstandsmitglied Sebastian Everding zu den Bemühungen, diese unmenschliche Tat aufzuklären.

 

Kleiner Hund schwer misshandelt „Ernie“ liegt im Koma.

Spaziergänger hatten den Hund schwerverletzt an der Erft gefunden. Er war an einen Baum gebunden und offenbar schwer misshandelt worden. Jetzt haben Tierschützer eine Belohnung ausgesetzt, um den Täter zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am vergangenen Mittwoch, 11.8.2010,  wurde in NRW, Raum Bergheim, Quadrath-Ichendorf, von Spaziergängern gegen 12 Uhr ein an einen Baum angebundener Yorkshire-Terrier-Rüde gefunden und ins Tierheim nach Niederaußem gebracht.

 

Spaziergänger hatten den Hund schwer verletzt an der Erft gefunden. Er war an einen Baum gebunden und offenbar schwer misshandelt worden. Jetzt haben Tierschützer eine Belohnung ausgesetzt, um den Täter zu finden.

Bereits nach kurzer Zeit fiel der „Ernie“ getaufte und etwa vierjährige kleine Hund aufgrund starker Verletzungen ins Koma. Der sofort zur Hilfe gezogene Tierarzt stellte wohl auf brutalste Art zugefügte Verletzungen fest: so fanden sich zahlreiche Blutergüsse und mindestens fünf gebrochene Rippen, davon einige mehrmals, eventuell liegt sogar ein Schädelbruch vor. Ein Stück vom Fußballen wurde weggeschnitten und ein Auge des kleines Tieres ist durch Tritte oder Schläge so stark hervorgequollen, dass er es wohl verlieren wird. Zum aktuellen Zeitpunkt bekommt Ernie mehrere Infusionen und es ist nicht sicher, ob er seine schweren Verletzungen überleben wird.

Für die Vorsitzende des Tierschutzvereins Silvia Kemmerling ist dies „einer der schlimmsten Fälle von Tierquälerei und Misshandlung im Rhein-Erft-Kreis der letzten Jahre“. Eine Anzeige bei der Polizei wird noch am heutigen Tage erstattet. Viele Ehrenamtliche im Tierheim sind geschockt über die Brutalität, mit der Ernie fast zu Tode geprügelt wurde.

Aus eigener Tasche wurde von den Mitgliedern des Vorstandes eine Belohnung von 200 Euro für einen Hinweis ausgesetzt, der zur Ermittlung des Täters führt. Alle Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung sind aufgefordert mit zu helfen, diesen Fall aufzuklären. „Wir wollen den Menschen ausfindig machen, der ein wehrloses Tier auf so brutale Art und Weise misshandelt hat, und selbstverständlich auch vor Gericht bringen“, äußert sich der 2.Schriftführer des Tierheims Sebastian Everding zu den Bemühungen des Vereins.

„Als besondere Auffälligkeit besitzt der Hund einen pink-gefärbten Irokesenschnitt, dieser könnte vielleicht Spaziergängern oder Nachbarn schon einmal aufgefallen sein“, ergänzt Everding.

Das Tierheim-Team freut sich über Hinweise telefonisch täglich zwischen 10-12 und 15-17 Uhr unter 02271-5 40 20 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! --
Tier- und Naturschutzverein Bergheim/Erftkreis e.V.

Adresse Tierheim: Am Villerand 50129 Bergheim Tel: 02271 / 5 40 20
Fax: 02271 / 5 25 88