Paris - "Mutter" aus Leidenschaft

Des öfteren haben wir die beiden Hunde einer guten Bekannten übers Wochenende in Pflege. Beide Hündinnen sind ungefähr 1,5 Jahre alt und wesentlich größer als unsere Kleine.

 

Besonders Athena, die größte Hündin, hat es Paris angetan, sie wird bemuttert, Paris legt sich zu ihr beim Schlafen, leckt ihr die Augen und Ohren und pflegt sie nach dem Pipi. Wenn es sein muß, weist sie Athena auch einmal mit gekonntem Schnauzengriff zurecht. Und Athena akzeptiert unsere Minimaus als die Ranghöhere. Wenn sie sich sehen, zeigt sie ihr dies eindeutig, indem sie versucht sich ganz klein zu machen. Das ist ein zu schönes Bild, da Athena eine Schulterhöhe von über 60 cm hat, während Paris gerade einmal 35 cm hoch ist.

Paris hat überhaupt sehr große soziale Kompetenzen, sie läßt sich nicht unterkriegen, kann sich gut in ein Rudel einordnen, ist einfühlsam und sensibel anderen gegenüber. Seit Ende September haben wir einen weiteren Hund zu uns genommen. Es ist ein Gos d'Atura und er saß 2 Monate in Spanien in der Tötungsstation. Wir haben ihn direkt von dort übernommen und er war stark traumatisiert. Es war für alle Beteiligten - auch die Hunde - nicht so einfach. Paris hat am einfühlsamsten reagiert, hat sich zu ihm gekuschelt und ihm Sicherheit gegeben.

Mittlerweile raufen die beiden sogar miteinander, wobei sie oft auf ihm sitzt(er ist auch nicht gerade klein) mit ihren Pfoten auf ihm herumtrommelt, oder ihn durch die Wohnung jagt. Obwohl sich Bart prinzipiell an Luke hält, schläft er gerne bei Paris auf der Decke oder kuschelt mit ihr. Und am Morgen wird als erstes Paris von Bart begrüßt, bevor die anderen an der Reihe sind. Vielleicht sprechen sie ja auch spanisch zusammen, die gleiche Sprache sprechen sie auf jeden Fall. Liebe Grüße Fam. Lauff und schauen Sie selbtr: