Ein streunender Hund besetzt in der Natur einen begrenzten Lebensraum, eine Nische, weil er sich dort ernähren kann - besonders eben dort, wo er von Touristen gefüttert wird. Wird dieser Hund aus diesem Lebensraum weggefangen, so wird dieser Lebensraum in Kürze wieder von ‘einem’ neuen Hund, ‘zwei’ neuen Katzen oder ‘zehn’ neuen Ratten besetzt - eben abhängig von den Nahrungsresource. Der Tourist benötigt also die Aufklärung, keine Hunde zu füttern.

Das Wegfangen und Töten eines Hundes aus einer Nische, die ihn ernährt, stellt eine gefährliche und unsinnige Massnahme dar. Unsinnig - denn, der ‘frei gewordene Lebensraum’ wird in Kürze wieder besetzt. Gefährlich - denn, wenn der Hund nicht mehr da ist, an wem sollen die Tausenden Zecken Blut saugen, die dort an den Wegesrändern lauern (Ehrlichiose, Hepatozoonose, Babesiose und Borreliose !).

Und an wem sollen die Mücken Blut saugen, die so zahlreich herumfliegen (Leishmaniose und Dirofilarien !). Der Tourismus hat genau in dieser Region dazubeigetragen, dass auch Schafe, Ziegen, sonstiges Vieh und Schweine als Schutzschild für den Menschen vor Erkrankungen verlorengingen.

Diese Aussagen tragen dazu bei, dass alleine die Überlegungen zu Mittelmeererkrankungen und deren Übertragungen keine Hinderung bei der Auswahl zu Ihrem spanischen Tier sein kann.

Viele nützliche Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: www.leishmaniose.de und www.parasitus.com.